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Zur Geburt wäre auch ein Anhänger aus Silber mit dem Namen ihres Kindes eine tolle Idee.
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fanny
Anmeldungsdatum: 10.10.2009 Beiträge: 528
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Verfasst am: 29.11.2009 12:16 Titel: |
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Ich hatte bei meiner ersten Tochter auch eine Wassergeburt! ich kann auch nur Gutes darüber berichten!Schliesse mich der Empfehlung die hier schon gegeben wurde an! :-)Zumal ich mein zweites Kind nicht in der Wanne bekommen konnte und ich den Vergleich habe...
Es ging bei meiner ersten Entbindung super schnell los mit "Blasensprung" zuhause und dann gleich alle 3 Minuten heftige Wehen.Im KH angekommen war dann der MM schon fast vollständig eröffnet! Glücklicherweise hatte ich noch die Möglichkeit meine gewünschte Wassergeburt zu bekommen. Es ging dann sehr schnell: nach 3 Stunden war die kleine Maus dann da... habe keinerlei Schmerzmittel gebraucht und der Damm war auch intakt! super!
Die zweite Geburt ging ganz anders los.Hatte zwar auch wieder einen vorzeitigen BS, aber keinerlei Wehen... Nach 24 Stunden wurde dann nach allen sonstigen Bemühungen die Wehentätigkeit in Gang zu bringen mit Wehentropf eineleitet, deshalb war diesml auch keine Wassergeburt möglich!
die Wehen waren zwar da,jedoch nur mit Wehenfördernden Mitteln, also nur "künstlich" erzeugte... aber der MM öffnete nicht weiter, trotz "Rumturnerei" und ständigem Lagewechsel...Irgentwann war ich dann so erschöpft, daß Hebamme und Arzt entschlossen mir eine PDA zu legen. Das hat dann auch erst beim 2. Anlauf geklappt, aber dann super gewirkt! danach ging dann plötzlich alles ganz schnell und der die Endphase war super schön und entspannt! Nach 9 Std. durfte ich dann endlich mein Kindlein in den Armen halten! Das war ein Glücksgefühl!!!
So unterschiedlich kann das sein...!
Beide Geburten waren trotzdem wunderschön und ergreifend!
Angst hatte ich übrigens vor keiner Geburt...eher Vorfreude!
lg fanny |
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Suraka
Anmeldungsdatum: 11.06.2009 Beiträge: 72 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 08.01.2010 07:47 Titel: |
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Hi Ihr Lieben,
ich kann mir mal nen Moment Zeit nehmen meinen Geburtsbericht zu verfassen, ich hoffe er wird nicht all zu lang, denn trotz der kurzen Dauer der Geburt von grade einmal 3,5 Stunden ist ne ganz Menge passiert
Also es fing an am 25.12 morgens um 8:15 Uhr gings mir ziemlich schlecht, ich konnte kaum gucken und fühlte mich wie besoffen. Im KH haben die dann gesagt sofort herkommen. Um 10 Uhr waren wir dann da und nach einer Gefühlten ewigkeit der Untersuchungen hat der Arzt entschieden das ich da bleibe und wir Einleiten.
Um 12 Uhr bekam ich die erste Tablette. Um 16 Uhr die nächste mit doppelter Dosis.
Um 19:40 Uhr hatte ich eine Wehe die aber nicht sonderlich schlimm war, ging aber dennoch aus meinem Bauchgefühl heraus 20 Minuten eher zum CTG. Um 8 Uhr hatte ich dann die erste "vernünftige Wehe" aber die noch gut zum Aushalten war. Da sie nicht so schlimm war, wollte der Oberarzt noch eine Einleitungstablette geben damits endlich los geht.
Gesagt getan um 20:05 Tablette genommen und um 20:15 Uhr hatte ich richtig Heftige Wehen im 5 Minuten Abstand. Dort saß ich also nun am CTG bis um 21:15 Uhr bis ich die Wehen alle 2 Minuten hatte und die Herztöne unserer Süßen extrem hoch gegangen sind.
Hebamme mich mit in Kreissaal genommen und erstmal ne Infusion bekommen und Schmerzmittel. MuMu Kontrolle ergab 5 cm offen innerhalb von knapp ner Stunde Wehen.
Sie ging raus und kam 15 Minuten später in der Zeit hab ich einen Wehensturm entwickelt und hatte maximal 10 Sekunden Pause zwischen den Wehen so das ich Wehenhemmer bekam, der aber icht anschlug.
Ich hab dann meinen Freund angerufen er solle herkommen bzw ich hab eher geschrieben und gesagt er solle seinen Arsch verdammt schnell bewegen.
Ne halbe Stunde später also so um 22 Uhr war ich in einem anderen Kreissaal weil die Ärztin die Fruchtblase öffnen wollte. Da kam dann endlich mein Freund. MuMu Kontrolle ergab 10 cm voll offen, das war um 22:00 Uhr ca.
Gut Fruchtblase auf, erst wars erleichterung dann rutschte der Kopf nach und ich hatte Presswehen und durfte nicht pressen weil sie noch zu weit oben saß.
Das ging so bis um 22:50 Uhr.Ich hatte immer noch einen Wehensturm und schon insgesamt 15 ml Wehenhemmer intus der nicht anschlug und Schmerzmitel waren auch nicht angeschlagen.
Die Herztöne der Kleinen waren schon nicht mehr gut und gingen stetig abwärts.
Ich wurd die ganze Zeit nur noch angebrüllt ich solle Atmen was nicht so einfach ist wenn man eine Presswehe nach der nächsten hat -.-
Um 23:05 ca hört ich nur noch Not Kaiserschnitt und Vollnarkose, da war ich dann schon halb ausm Zimmer raus und sagte nur das wollte ich doch vermeiden
Naja keine 30 Sekunden später war ich OP wo mich der Arzt anbrüllte ich müsse aufs andere Bett und ich nur zurück Brüllte ich kann nicht vor schmerzen weil ich ja immer noch Wehen hatte falls er das nicht bemerken würde. Naja ich habs dann doch irgendwie geschafft und lag dann da. 8 Leute wuselten da rum, keiner Sprach mit mir ausser der Anistäsist hinter mir der mir sagte er gibt mir nur Sauerstoff. Da die Ärzte, Schwestern und Hebammen im OP noch nichtmal alle OP Kleidung anhatten sagte die Oberärztin zwischen meinen Beinen ich darf Pressen wenn es mir hilft die Schmerzen besser zu ertragen.
Da waren die Herztöne der Kleinen nur noch bei 60
Ich schob also was ich konnte und merke richtig wie sie nen gaaaaaanzes Stück tiefer ins Becken rutschte. Die Oberärztin freute sich wie blöd und sagte das war super, wenn du willst versuchen wir es so du schiebst und ich helf mit der Saugglocke nach. Oder wir machen jetzt die Vollnarkose und den KS. Ich hab nur gesagt ist mir egal solang es der Kleinen gut geht dabei.
Bekam in dem Moment wieder ne Presswehe und presste wie ne irre
3 Presswehen und einen kleinen Schnitt später war sie dann da. Lag auf meinem Bauch ganz blau und blinzelte mich an. da war es genau 23:34 Uhr
Sie kam dann zu dem Kinderarzt und ich hörte sie nicht schreien
Irgendwas hörte ich nen Baby es waren gefühlte 5 Minuten später und ich fragte nur ob das mein Baby ist und alle sagten nur Ja und es geht ihr gut.
Naja dauerte dann nochmal 5 Minuten bis man sie zu mir brachten in denen ich noch 10 mal fragte obs ihr gut geht.
Als sie dann bei mir war konnte ich sie nicht festhalten weil ich von dem Wehenhemmer so heftig am Zittern war das die Ärztin nichtmal mit nähen anfangen konnte.
Naja die Schwester hat sich neben mir gesetzt und ich konnte die Kleine wenigstens Berühren und anschauen
Nachdem ich dann fragte ob jemand dem Papa mal bescheid gesagt hat ging ne Ärztin los um Norbert zu sagen das alles ok ist
5 Minuten bevor wir mit nähen fertig waren ging die eine Hebamme mit der Kleinen zum Papa und ich folgte im Bett. Im Kreissaal sah ich dann nur den Papa mit unserer Maus wie sie freudig gluckste. Erst da hab ich verstanden was alles passiert ist und hab fürchterlich angefangen zu weinen vor Freude
Im Nachhinein erzählten mir die Ärzte das die Kleine die Nabenschnur so fest um halbs hatte das sie ne Sauerstoff Unterversorgung hatte und deswegen auch Blau war bei der Geburt.
Sie hat es aber super Überstanden und brauchte nur ein wenig Sauerstoff.
Tja das war somit eine Geburt in rekord Zeit von gut 3,5 Stunden die ich aber niemandem Wünsche denn so nen Wehensturm der auch unter den Presswehen anhält ist alles andere als Erlebenswert.
Die Kleine ist sehr ruhig und weint wirklich nur wenn irgendwas ist Ich bin richtig Stolz auf meine Maus
Sry das es nun doch extrem lang geworden ist
Alles Liebe Sonja mit Lenya auf dem Arm |
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Swawa Gast
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Verfasst am: 17.07.2010 10:22 Titel: |
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Ich hab mich ja schon ewig nicht mehr bei euch blicken lassen . Aaaalso, in der Zwischenzeit ist mein Sohn Gregor Joachim geboren worden, mit 3100g, 49cm und KU 34cm. Er ist jetzt schon 2 Monate alt.
Er wurde, wie auch schon seine Schwester Iris Petra, zu Hause geboren. Die Geburtswehen haben nachts gegen 4:30 Uhr angefangen, aber ich hab zuerst ewig nicht geschnallt, dass das jetzt schon die Geburtswehen sind, denn sie waren echt gut auszuhalten. Also hab ich noch ganz normal meine große Tochter zum Vorkindergarten gebracht und bin um 10 Uhr zum Vorsorgetermin in der Hebammenpraxis gefahren. Dort stellte die Hebamme fest, dass der Muttermund schon 4cm offen war. Weil ich aber auf die Schnelle nicht sofort eine Kinderbetreuung für die Große hatte, habe ich sie noch selbst um 12 Uhr aus dem Vorkindergarten abgeholt. Um 12.30 Uhr kam dann meine Schwester und ab 13 Uhr wurden die Wehen so stark, dass ich vertönen musste. Ich rief meinen Mann und die Hebamme an und setzte mich in die Badewanne. Gegen 14:15 Uhr kamen mein Mann und die Hebamme fast gleichzeitig.
Nach einer Weile begann ich, Druck nach unten zu spüren. Sabine wollte deshalb gern nach dem Muttermund tasten. Ich kletterte also aus der Badewanne und legte mich für die Untersuchung aufs Bett. 6cm, teilte Sabine mir mit.
Ich beschloss, im Schlafzimmer zu bleiben und vertönte die Wehen abwechselnd im Knieen vor dem Bett, über den Pezziball gebeugt, und im Stehen oder in der Hocke an dem Geburtsseil hängend (das hatte ich 4 Tage zuvor an einem Hängesesselgestell befestigt). Als ich einige Wehen lang keine richtige Pause mehr hatte, weil der Schmerz zwischen den Wehen nicht ganz wegging, riet Sabine mir, eine Weile auf der Seite zu liegen, damit ich mich besser entspannen kann. Tatsächlich war diese Position in den Wehenpausen sehr entspannend, aber in den Wehen sehr unangenehm, weil mir ein Halt für meine Hände fehlte. Jetzt hätte ich Andreas gut zum Anklammern gebrauchen können, aber der war gerade damit beschäftigt, Handtücher anzuwärmen. Also ging ich nach ein paar Wehen im Liegen wieder zu den aufrechten Positionen über. Immer wenn eine Wehe heranrollte, stellte ich mir bildlich vor, wie die Gebärmutter sich zusammenzieht und der Muttermund ein Stück weiter wird, dabei tönte ich auf ein langgezogenes „Jaaaaaaaa“. In den Wehenpausen erinnerte Andrea mich immer wieder daran, tief in den Bauch zu atmen, was auch sehr entspannend war. Je tiefer ich mich in den Wehenpausen entspannte, desto heftiger war die darauf folgende Wehe. Die Schmerzen waren jetzt schon sehr heftig, aber die Visualisierung half mir, damit zurecht zu kommen.
In dieser Phase kam auf einmal Iris ins Zimmer um nach mir zu sehen. Ich hatte prinzipiell nichts gegen ihre Anwesenheit bei der Geburt und hatte daher während der Schwangerschaft versucht, sie auf diese Situation vorzubereiten und ihr z.B. erklärt, dass es mir weh tun würde, wenn das Baby herauskommt, dass das aber nicht schlimm ist. So ähnlich erklärte ich es ihr auch jetzt, aber Iris konnte es trotzdem nicht ertragen, mich so zu sehen. Nach kurzer Zeit verließ sie das Schlafzimmer aus eigenem Antrieb wieder und nahm dankbar Claudias Vorschlag an, zum Spielen in den Garten zu gehen.
Kurz darauf begann ich, einen Drang zum Mitschieben zu spüren. Der Muttermund war aber erst bei 7cm und so durfte ich dem Drang jetzt noch nicht nachgeben. Deshalb wies Sabine mich an, wieder in Seitenlage auf dem Bett zu liegen, um den Druck nach unten zu reduzieren. Auch Andrea war jetzt da. (Wann genau Andrea hinzugekommen war, habe ich nicht mitgekriegt.) Die Seitenlage im Bett war aber jetzt die reinste Folter für mich. Ich tönte nicht mehr, sondern stöhnte, schrie und röchelte. Nach kurzer Zeit platzte die Fruchtblase und vor Schreck ließ ich mich aus dem Bett plumpsen und ging in den Vierfüßerstand. Jetzt waren alle Unterlagen nass vom Fruchtwasser und ich hatte keine mehr zum Wechseln da. Stattdessen musste ich Handtücher nehmen und wurde wieder ins Bett zurückverfrachtet, denn Mitschieben durfte ich immer noch nicht. Die Wehen waren jetzt noch heftiger und begannen mich an meine Grenze zu bringen. Sabine meinte, dass die Seitenlage für mich im Wasser besser auszuhalten sein würde und schickte Andreas ins Bad um noch einmal die Wanne zu befüllen.
Tatsächlich ging es mir in der Badewanne sofort besser und ich konnte mich in zwei oder drei Wehenpausen sogar etwas entspannen, während Sabine meinen Kopf hielt um es mir bequem zu machen. Als die Hebammen mir wieder erlaubten, eine aufrechte Position einzunehmen und ich gerade die Badewanne verlassen wollte, überfielen mich plötzlich die Presswehen. Es war nun nicht mehr nur einfach das Gefühl, mitschieben zu wollen, wie ich es ja schon einige Zeit lang hatte, es war jetzt buchstäblich eine Urgewalt. Ich versuchte noch, in die Hocke zu kommen, aber schaffte es nicht mehr mich ganz aufzurichten. Und so gebar ich unseren Sohn in einer etwas seltsamen Position, halb sitzend, halb hockend. Mit der linken Hand stützte ich mich auf dem Boden der Badewanne ab, mit der rechten fasste ich instinktiv nach meinen Damm und spürte, wie mit der ersten Presswehe das Köpfchen herauskam. Ich verschnaufte kurz und dann brachte ich mit der zweiten Presswehe das Kind zur Welt. „Da ist er ja!“ rief ich und zog das Baby zu mir auf den Bauch. Es war 16:27 Uhr. Die Hebammen legten angewärmte Handtücher um Gregor und ließen immer wieder warmes Wasser über ihn laufen, während Andreas und ich den neuen Erdenbürger bewunderten. (Andreas hatte es gerade noch rechtzeitig zur Geburt ins Badezimmer geschafft, er war schon auf dem Weg zum Auto gewesen um neue Unterlagen zu holen da die alten ja alle nass vom Fruchtwasser waren; kurz bevor er wegfahren konnte hatte Andrea ihn wieder zurückgeholt.)
Als sich nach einigen Minuten das Badewasser dunkelrot verfärbt hatte, forderten die Hebammen mich auf ins Bett zu wechseln, damit sie die Nachblutung besser kontrollieren konnten. Die Stimmung war jetzt etwas angespannt, denn bei der Geburt von Iris hatte ich in dieser Phase durch eine verzögerte Plazentalösung sehr viel Blut verloren. Trotzdem durften Andreas und ich erst mal in Ruhe zusammen im Bett mit Gregor kuscheln. Nach ca. einer halben Stunde kamen Sabine und Andrea wieder rein und Andreas durfte die Nabelschnur durchschneiden. Die Hebammen sagten, wenn ich wieder einen Druck spüre, könnte ich mal versuchen die Plazenta rauszuschieben. Ich horchte in mich rein und als ich einen ganz leichten Druck spürte – ich war mir noch nicht mal sicher ob ich mir den Druck nicht bloß einbilde – presste ich ein kleines bisschen und schwupps kam die Plazenta rausgeflutscht. Alle waren sehr erleichtert, dass die Nachgeburtsphase diesmal so unkompliziert verlaufen war. Andrea und Sabine präsentierten mir ihr Notfallequipment, das sie bis jetzt hinterm Vorhang versteckt hatten und nun lachend wieder wegpacken konnten. Es gab zwar jetzt keinen zwingenden Grund, aber da ich bei meiner ersten Geburt gute Erfahrungen mit dem Plazentaessen gemacht hatte, ließ ich mir auch diesmal wieder ein kleines Stück rohe Plazenta geben. Danach riefen wir Claudia und Iris aus dem Garten wieder rein, so dass nun auch Iris ihren kleinen Bruder ausgiebig bewundern konnte.
Gregor Joachim *20.05.2010 um 16:27 Uhr
49 cm, 3100 g, KU 34 cm
geplante Hausgeburt, ungeplante Wassergeburt
Zuletzt bearbeitet von Swawa am 17.07.2010 10:57, insgesamt einmal bearbeitet |
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peppina

Anmeldungsdatum: 10.01.2009 Beiträge: 1220
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Verfasst am: 17.07.2010 10:40 Titel: |
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alles gute zum kleinen Gregor!  |
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palbra

Anmeldungsdatum: 04.02.2009 Beiträge: 1715 Wohnort: ausserhalb Dt
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Verfasst am: 17.07.2010 17:41 Titel: |
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Swawa, Du hast ja gar nichts gesagt!!!!!!!!!!
Alles alles Gute zur Geburt von Klein Gregor!!!
Wie geht es der grossen Schwester Iris?
Alles Liebe _________________ blonde Göttin 18.12.2002
blühender Stern 15.12.2005
heitere Sonne 14.10.2010
strahlendes Blümchen 19.4.2012 |
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Angelique Moderator

Anmeldungsdatum: 20.10.2008 Beiträge: 1785
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Verfasst am: 17.07.2010 18:07 Titel: |
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Auch noch einmal Glückwunsch von mir!
Habe ich das richtig verstanden: Du hast deine Plazenta bzw ein Stück davon gegessen?  |
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Polly

Anmeldungsdatum: 16.10.2009 Beiträge: 2161 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 17.07.2010 18:43 Titel: |
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Herzlichen Glückwunsch!
und:
| Angelique hat Folgendes geschrieben: | Habe ich das richtig verstanden: Du hast deine Plazenta bzw ein Stück davon gegessen?  |
lg |
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peppina

Anmeldungsdatum: 10.01.2009 Beiträge: 1220
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Verfasst am: 17.07.2010 18:45 Titel: |
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| Angelique hat Folgendes geschrieben: | Habe ich das richtig verstanden: Du hast deine Plazenta bzw ein Stück davon gegessen?  |
habe ich tatsächlich schon öfter gehört! manche begraben die nachgeburt auch im garten, weil das glück bringen soll
manche junge mädchen schmieren sich ihr erstes menstruationsblut ins gesicht, weil das vor akne bewahren soll... jedem das seine! |
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Swawa Gast
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Verfasst am: 17.07.2010 19:13 Titel: |
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| Angelique hat Folgendes geschrieben: | Auch noch einmal Glückwunsch von mir!
Habe ich das richtig verstanden: Du hast deine Plazenta bzw ein Stück davon gegessen?  |
Ja. Das hilft gegen die Nachblutung. Bei der Geburt meiner Großen hat mir das vielleichtdas Leben gerettet. Und es ist weniger eklig als es sich anhört . |
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Susanne
Anmeldungsdatum: 15.05.2011 Beiträge: 55 Wohnort: Cuxhaven
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Verfasst am: 04.06.2011 17:15 Titel: |
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Hallo!
Naja ist jetzt eigentlich nicht so schwierig.
Die Geburt von Anna-Luisa war eigentlich Traumhaft. Die Wehen fingen am 12. Januar 2006 am frühen Abend an. Ich war zu dem Zeitpunkt etwas alamiert, weil der Stichtag der 26.01.2006 war. Also 14 Tage zu früh. Naja gut. Mein Mann hat sofort meine Beste Freundin angerufen, welche unsere Hebamme ist. Sie hat ihm gesagt er solle mit mir in die Klinik fahren, weil die Wehen zu früh eingesetzt haben. Also hat mein Mann die schon fertig gepackte Tasche genommen und ist mit mir in die Cuxhavener Klinik gefahren.
Dort wurden wir von der Dienshabenden Gynäkologin in Empfang genommen. Sie machte einen Ultraschall und tastete den Muttermund und schloss mich dann an einen Wehenschreiber an.
Ich befand mich die ganze Zeit auf dem Gebährbett und versuchte so gut ich konnte gegen die Wehen anzuatmen. Der Muttermund war zu diesem Zeitpunkt 4 cm weit geöffnet.
Carlos war als werdender Vater aufgeregt, aber auch voller Sorge um uns, weil sich unser Kind zwei Wochen zu früh angekündigt hat.
Die ganze Nacht hindurch kamen und gingen die Wehen und in den Wehenpausen habe ich so gut es ging geschlafen.
Als ich am nächsten Morgen aufgewacht bin war auch schon ein Kinderarzt auf der Station und alle weiteren Voebereitungen wurden mit ihm und der Gynäkologin zusammen besprochen.
Der Muttermund war mittlerweile 9 Zentimeter auseinander und ich war nicht mehr so ganz dabei. Man hat mich dann in den Kreissaal gebracht wo ich die nächsten 4 Stunden in Presswehen verbrachte. Dann nach langem warten erblickte unsere Tochter das Licht der Welt. Mein Mann durfte sie abnabeln und sie wurde kurz untersucht. Danach legte mir der Kinderarzt unsere Tochter auf den Bauch, aber nur für ca. 10 Minuten. Danach gingen der Kinderarzt und die Kinderkrankenschwester um unsere Tochter zu untersuchen. Währenddessen leistete uns meine Schwester Gesellschaft.
Unsere Tochter wurde am 13. Januar 2006 um 11:14 im Cuxhavener Krankenhaus geboren, 13 Tage vor dem errechneten Stichtaag. Carlos war völlig vernarrt in Anna-Luisa und wollte sie am liebsten nicht mehr aus den Augen lassen. Sie war 3650 Gramm schwer und 50 Zentimeter groß. Am Abend sind wir dann nach Hause, nachdem der Kinderarzt sie trotz der 13 Tage die sie zu früh ist, für Gesund befunden hat.
Die Geburt von Laura-Maria war dagegen schon etwas lustiger. Sie ist nämlich weder im Krankenhaus, noch zu Hause, noch im Geburtshaus geboren worden. Wir waren gerade auf dem Rückweg aus dem Urlaub in Dänemark, als bei mir auf einer Toilette auf einem Rastplatz in Flensburg plötzlich die Wehen anfingen. Es war 2 Tage vor dem Stichtag unserer Tochter. Die Geburt von Anna-Luisa fing damals sehr langsam an und dauerte auch über 12 Stunden.
Jetzt bei der von Laura-Maria kamen die Wehen von Anfang an in einem sehr kurzen Abstand. Ich bin dann unter schmerzen zu meinem Mann zurück welcher den Notarzt und den Krankenwagen gerufen hat. Die hatten Gott sei Dank einen sehr lieben Rettungsassistenten dabei welche sich um Anna-Luisa gekümmert hat. Mein Mann, der Notarzt und die andere Rettungsassistentin haben mich zum Krankenwagen gebracht. Ich hatte zu dem Zeitpunkt erst eine halbe Stunde Wehen und trotzdem war der Muttermund schon 6 cm geöffnet. Es ging auch alles sehr schnell. Ich merkte kaum den übergang zwischen normalen Wehen und Presswehen und nach 1 1/2 weiteren Stunden war unsere Tochter Laura-Maria da. Der Notarzt meinte es wäre eine Sturzgeburt gewesen. Und so wurde unsere zweite Tochter auf einem Rastplatz in Flensburg am 11.Juli.2008 geboren und hört auf den Namen Laura-Maria. Carlos war dieses Mal relativ entspannt und gelöst. Als wir nach Hause kamen war die Überraschung groß als wir mit 2 Kindern ankamen. Wir mussten auch noch einen weiteren Kindersitz in Flensburg kaufen und ein paar Baby-Klamotten, das erste Set hatten wir bei der Nachuntersuchung im Krankenhaus Flensburg bekommen. Sie war 3300 Gramm schwer und 48 Zentimeter groß.
Ich schreibe jetzt schon mal den Geburtsbericht von Marta-Lucia.
Ich habe eigentlich alles so gemacht wie immer. Irgendwann am Samstag, den 18.06.2011 in der Nacht gegen 23 Uhr merkte ich plötzlich ein ziehen im Unterleib. Ich habe zu dem Zeitpunkt schon geahnt das es Wehen sind und habe meinen Mann geweckt. Dieser war sofort hellwach und wollte natürlich sofort wissen wie es mir geht und wie schlimm die schmerze sind.
Zu dem Zeitpunkt war es nur ein ziehen. Er rief sofort meine Schwester an, welche in der Zeit bei Anna-Luisa und Laura-Maria bleiben sollte, während wir im Krankenhaus waren. Nach circa einer weiteren helben Stunde traf sie bei uns ein.
Unsere Töchter schliefen und wir haben gemeinsam noch etwas gegessen und und getrunken. Gegen 2 Uhr morgens sind wir dann in die Klinik gefahren.
Dort wurde ich untersucht und man hat mich und meinen Mann spazieren gehen geschickt. Dies haben wir getan, weil der Muttermund erst 3 Zentimeter geöffnet war.
Danach sind wir in den Kreissaal zurück gekehrt wo uns die Hebamme und die Gynäkologin bereits erwartet haben. Da ich schon zwei Kinder zur Welt gebracht hatte und ungefähr wusste was mich erwartete hatte ich darum gebeten keine Krankenschwestern in der Nähe zu haben.
Meine Bester Freundin war wieder die Hebamme, genauso wie bei Anna-Luisa. Also war ich in den Raum mit meinem Mann Carlos, meiner Hebamme und der Gynäkologin und atmete gegen die Wehen an. Gegen fünf Uhr morgens wurden die Wehen etwas heftiger und auf dem Gebährbett fing es an wirklich schmerzhaft zu werden. Ich versuchte mir Erleichterung zu verschaffen, indem ich mich die Geburtswanne gesetzt habe. Dies ging eigentlich sehr gut. Ich hatte vorher schon ein bißchen geschlafen.
In der Wanne ging es nun weiter relativ flott voran. Der Muttermund war jetzt fast 6 Zentimeter geöffnet. Das lauwarme Wasser war sehr wohltuend und das war glaube ich auch für Carlos beruhigend, weil er wie immer besorgt um mich war. Nun fingen die Wehen richtig an und wurden teilweise sehr schmerzhaft. In den Wehenpausen habe ich versucht etwas zu schlafen und Kraft zu tanken.
Gegen 8 Uhr morgens war der Muttermund komplett auf und dann fingen die Presswehen an. Zwischendurch musste das Wasser erneuert werden, weil es kalt war.
Aber danach konnte ich mich im Wasser wieder etwas entspannen. Nach fast 2 Stunden Presswehen erblickte unsere dritte Tochter um 10:34 das licht der Welt. Sie erhielt den Namen Marta-Luica und ist 53 Zentimeter groß und wiegt 3520 Gramm. Wir haben uns beide sehr über die Geburt unserer Tochter gefreut. Am Abend sind Carlos, Ich und unsere Tochter, welche 5 Tage zu früh geboren nach Hause zurück gekehrt.
Zu Hause warteten meine Schwester und unsere beiden Töchter schon sehnsüchtig auf uns.
Liebe Grüße Susanne _________________
  
Zuletzt bearbeitet von Susanne am 08.07.2011 13:57, insgesamt 4-mal bearbeitet |
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Elaine
Anmeldungsdatum: 04.05.2010 Beiträge: 656
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Verfasst am: 10.06.2011 15:11 Titel: |
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| Angelique hat Folgendes geschrieben: | Habe ich das richtig verstanden: Du hast deine Plazenta bzw ein Stück davon gegessen?  |
| Swawa hat Folgendes geschrieben: | Ja. Das hilft gegen die Nachblutung. Bei der Geburt meiner Großen hat mir das vielleicht das Leben gerettet. Und es ist weniger eklig als es sich anhört . |
Swawa, bist du dir sicher, dass das nicht nur ein Ammenmärchen ist? Was genau soll das denn körperlich bewirken? Der Magensaft macht doch alles platt!
Wenn das wissenschaftlich fundiert wäre, würde das ja jede frischentbundene Mutter angeboten bekommen... _________________ *** Viele Grüße, Elaine *** |
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