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Zur Geburt wäre auch ein Anhänger aus Silber mit dem Namen ihres Kindes eine tolle Idee.
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| Welcher Erziehung ziehen Sie vor ? |
| Autoritär |
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91% |
[ 11 ] |
| Antiautoritär |
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8% |
[ 1 ] |
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| Stimmen insgesamt : 12 |
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| Autor |
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Janka Gast
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Verfasst am: 18.11.2009 11:45 Titel: Antiautoritär oder doch lieber nicht ! |
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Hallo zusammen,
ich lese garade das Buch "Warum aus unseren Kindern Tyrannen werden".
In dem Buch werden die Folgen einer absolut antiautoritärer Erziehung aufgezeigt.
Dabei ist der autoritäre Erziehungsstiel in DE
heute immer noch eher verpönt.
Wie erzieht Ihr bzw. habt vor zu erziehen? |
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Sabostef

Anmeldungsdatum: 18.04.2009 Beiträge: 3255 Wohnort: Jena
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Verfasst am: 18.11.2009 12:07 Titel: |
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Meinen Kindern werde ich grundlegende Regeln mitgeben und den Respekt vor und die Anerkennung von Autoritäten.
In unserer Welt funktioniert nichts ohne die Einhaltung von Regeln, Gesetzen und Normen und je früher Kinder das lernen, desto leichter können sie sich in die Gesellschaft integrieren.
Ich lege auch Wert auf Konsequenz, denn nur so lernen Kinder, dass sie Regeln einhalten müssen.
Allerdings lege ich auch viel Wert auf Verständnis. Wenn man Kindern und Jugendlichen erklärt, warum bestimmte Regeln sinnvoll sind und eingehalten werden müssen, akzeptieren sie sie leichter.
Jedenfalls hat das bei der Erziehung von mir und meinen Geschwistern durch unseren Vati prima funktioniert. Wir hatten nicht sehr viele Regeln, die wir befolgen mussten, aber an die wenigen haben wir uns immer gehalten. Bisher ist unser Vati auch nur gelobt worden, was für liebe und wohlerzogene Kinder er hat . Also hat er wohl viel richtig gemacht.
Lg, Steffi _________________
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Andy
Anmeldungsdatum: 16.11.2009 Beiträge: 48
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Verfasst am: 18.11.2009 16:10 Titel: |
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| Sabostef hat Folgendes geschrieben: | Meinen Kindern werde ich grundlegende Regeln mitgeben und den Respekt vor und die Anerkennung von Autoritäten.
In unserer Welt funktioniert nichts ohne die Einhaltung von Regeln, Gesetzen und Normen und je früher Kinder das lernen, desto leichter können sie sich in die Gesellschaft integrieren.
Ich lege auch Wert auf Konsequenz, denn nur so lernen Kinder, dass sie Regeln einhalten müssen.
Allerdings lege ich auch viel Wert auf Verständnis. Wenn man Kindern und Jugendlichen erklärt, warum bestimmte Regeln sinnvoll sind und eingehalten werden müssen, akzeptieren sie sie leichter.
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so sehe ich es auch
Regeln müssen sein
aber auch eine gewisse Freiheit zum selber lernen usw.
Man sollte nicht zu viele Regeln aufstellen
aber die Paar die man aufstellt muss man konsequent bestrafen oder belonen dementsprechend wie sich das Kind verhält.
bestrafung heißt nicht schlagen einsperren oder sonnst was,... kann auch einfach ignorieren bedeuten, kommt auf den Vorfall an
Erziehung ist induviduel und kann nicht veralgemeinert werden, so meine Stellung
wenn die Kinder zu Hause keine Regeln aufgestellt bekommen, haben sie in der Gesellschaft immer wieder schwierigkeiten, dies merke ich im Kindergarten sehr deutlich, manchen Kinder fällt es schwer sich an einfachste Regeln zu halten, da sie zu Hause keine Regeln kennen  |
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Fräulein Mimi

Anmeldungsdatum: 13.01.2008 Beiträge: 3620
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Verfasst am: 18.11.2009 16:20 Titel: |
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| Andy hat Folgendes geschrieben: | | kann auch einfach ignorieren bedeuten, kommt auf den Vorfall an |
Das finde ich eines der schlimmsten Dinge, die man seinem Kind antun kann. Ich hoffe, dass ich das nie-, nie-, niemals tun werde.
Ansonsten finde ich die Frage ziemlich schwierig zu beantworten, weil ich die Begriffe der autoritäteren, bzw. antiautoritären Erziehung nicht so einfach definieren kann.
LG
Zuletzt bearbeitet von Fräulein Mimi am 18.11.2009 18:33, insgesamt einmal bearbeitet |
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viduma Moderator
Anmeldungsdatum: 09.12.2007 Beiträge: 8537 Wohnort: CH
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Verfasst am: 18.11.2009 16:41 Titel: |
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| Minimick hat Folgendes geschrieben: |
Ansonsten finde ich die Frage ziemlich schwierig zu beantworten, weil ich die Begriffe der autoritäteren, btw. antiautoritären Erziehung nicht so einfach definieren kann.
LG |
ich glaube ja auch, dass der Begriff antiautoritär oft falsch verstanden wird. Es gibt ja auch noch laissez-faire...
lg |
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Sabostef

Anmeldungsdatum: 18.04.2009 Beiträge: 3255 Wohnort: Jena
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Verfasst am: 18.11.2009 16:47 Titel: |
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| Andy hat Folgendes geschrieben: |
so sehe ich es auch
Regeln müssen sein
aber auch eine gewisse Freiheit zum selber lernen usw.
Man sollte nicht zu viele Regeln aufstellen
aber die Paar die man aufstellt muss man konsequent bestrafen oder belonen dementsprechend wie sich das Kind verhält.
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Ja, das stimmt. Kinder brauchen trotz Regeln eine gewisse Freiheit, um sich selbst in ihrer Entwicklung frei zu entfalten. Deshalb bin ich auch dagegen, dass man alles streng reguliert. Dennoch muss es Grundregeln geben!
Was das bestrafen angeht, wenn ich oder meine Geschwister mal gegen eine Regel verstoßen haben (was eher selten passiert ist), dann wurden wir zunächst ausgeschimpft und in unser Zimmer zum Nachdenken geschickt. Später haben wir über das ganze nochmal in Ruhe gesprochen, so das jeder seine Meinung äußern konnte und wir Kinder uns nie ungerecht behandelt fühlten. Kinder müssen wissen wofür sie bestraft werden.
Mein Vati hat auch immer versucht, sich in uns hineinzuversetzen, um uns zu verstehen. Und wir haben das gleiche getan mit unserem Vati. Erziehung ist doch auch immer etwas Reaktives, Interagierendes und dafür braucht man Verständnis von beiden Seiten aus.
Lg, Steffi _________________
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Angelique Moderator

Anmeldungsdatum: 20.10.2008 Beiträge: 1785
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Verfasst am: 18.11.2009 23:58 Titel: |
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| viduma hat Folgendes geschrieben: |
ich glaube ja auch, dass der Begriff antiautoritär oft falsch verstanden wird. Es gibt ja auch noch laissez-faire...
lg |
Sehe ich ebenso.
Unter "autoritär" verstehe ich, dass alle Entscheidungen von den Eltern kommen und diese eher in Form von Regeln und Befehlen auftreten.
Die Eltern stehen klar über dem Kind.
Das Kind darf nicht selbst entscheiden oder die Regeln der Eltern hinterfragen, da es bedingungslosen Respekt haben muss und alles gemacht werden muss "weil die Eltern es sagen" und "wie die Eltern es sagen".
Wird dieses nicht gemacht, dann folgt sofort eine Strafe.
Es geht also nur um das "Selbst" der Eltern, nicht um das der Kinder.
Unter "antiautoritär" verstehe ich, dass die Kinder eigene Entscheidungen treffen dürfen, eine eigene Meinung haben dürfen und sie "selbst" sein dürfen.
Sprich: Ihre eigene Persönlichkeit ausleben und die Eltern nicht als diktatorische "Herrscher" erleben.
Eltern und Kinder treffen sich auf einer Ebene.
Dennoch beinhaltet es ein gewisses Maß an Respekt und das Einhalten einiger Mindestregeln, einiger Grundsätze. Werden die überschritten, dann kann es auch zu Strafen kommen.
Unter "Laissez-Faire" verstehe ich, dass man die Kinder einfach machen lässt. Man lässt sie machen was sie wollen, wie sie wollen, warum sie es wollen.
Als Elternteil hinterfragt man dieses nicht, sondern akzeptiert es einfach!
Alles was das Kind macht ist deren Entscheidung und die Eltern sollen da nicht eingreifen und es dabei behindern eigene Erfahrungen zu machen.
Konsequenzen und Bestrafungen gibt es von den Eltern nicht, egal bei welchem Verhalten.
Sogesehen ist autoritäte Erziehung eine Diktatur, antiautoritäre Erziehung eine Demokratie und Laissez-Faire ist Anarchismus
Ich bin schon für antiautoritäre Eziehung, aber eben mit den so oft erwähnten Regeln und Grenzen.
Für Laissez-Faire bin ich aber ganz bestimmt nicht
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viduma Moderator
Anmeldungsdatum: 09.12.2007 Beiträge: 8537 Wohnort: CH
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Verfasst am: 19.11.2009 09:57 Titel: |
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so wie du die drei Typen beschreibst, finde ich sie alle nicht gut!
Vom so beschriebenen autoritären Erz.stil würde ich mich vehement distanzieren wollen, von laissez-faire sowieso. Und antiautoriär wie beschrieben, passt mir auch nicht (ich will nämlich nicht auf derselben Ebene stehen, wie die Kinder und eine Demokratie will ich auch nicht).
Ob die Definitionen so korrekt sind, bin ich nicht so sicher... oder zumindest kann man da noch feiner unterscheiden... (wir haben in der Ausbildung noch von kooperativem Erziehungstil gesprochen, bzw autoritär-kooperativ).
Ich bevorzuge es, für die Kinder eine Autorität zu sein, aber nicht in der oben beschriebenen lieblosen Art, sondern unter Einbezug der Ideen der Kinder. Sie können auch mal etwas entscheiden, ja. Aber ich/wir sage/n wann wer entscheidet und nicht die Kinder. Es gibt Situationen da entscheiden die Kinder und da versuche ich dann auch bewusst die Entscheidungen auch so zu akzeptieren und sie nicht zu beeinflussen.
Autoritär-kooperativ haben wird das in der Ausbildung genannt.
lg |
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Janka Gast
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Verfasst am: 19.11.2009 16:19 Titel: |
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Unter "antiautoritär" verstehe ich, dass die Kinder | Zitat: | eigene Entscheidungen treffen dürfen, eine eigene Meinung haben dürfen und sie "selbst" sein dürfen.
Sprich: Ihre eigene Persönlichkeit ausleben und die Eltern nicht als diktatorische "Herrscher" erleben.
Eltern und Kinder treffen sich auf einer Ebene.
Dennoch beinhaltet es ein gewisses Maß an Respekt und das Einhalten einiger Mindestregeln, einiger Grundsätze. Werden die überschritten, dann kann es auch zu Strafen kommen. |
Es ist spannend, dass in dem Buch *****amazon.de/Warum-unsere-Kinder-Tyrannen-werden/dp/3579069802 genau die Folgen der Erziehung beschrieben werden wenn Eltern und Kinder sich auf einer Ebene treffen.
Kinder werden von Klein auf wie erwachsene behandelt, da man aus ihnen selbständige und freie Wesen machen möchte...
Das führt dazu, dass die kindliche Phyche sich nicht weiterentwickeln kann. |
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Janka Gast
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Verfasst am: 19.11.2009 16:25 Titel: |
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ich persönlich bin für eine liebevolle
autoritäre Erziehung. |
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SarahMargaretha

Anmeldungsdatum: 05.09.2008 Beiträge: 3705
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Verfasst am: 19.11.2009 19:28 Titel: |
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Ich bin für die Erziehung á la Mama
Ich weiß nicht, in welche "Schublade" sich die einordnen lässt, aber ich merke immer wieder, dass meine Eltern, jedenfalls nach meiner Auffassung, nahezu alles richtig gemacht haben.
Und dazu zählte auch, dass wir uns immer und von klein auf auf einer Ebene getroffen haben (natürlich wird mir und meiner Schwester das auch erst heute klar). Meine Mutter drückt es immer so aus:
"Ich habe Euch nicht erzogen. Ihr mich auch nicht. Wir haben uns gegenseitig erzogen".
Ich verstehe diesen Satz so, dass sie selbst noch nicht "vollständig/perfekt/100% erziehungsfähig" war und mit uns gewachsen ist, in der Erziehung sich selbst weiter entwickelt hat und auch durchaus VON uns gelernt hat, nicht nur durch uns.
Diesen Gedanken finde ich schön und er kann nur verwirklicht werden, wenn man seinen Kindern diese bereits erwähnte eigene Meinung anerkennt und sie als vollwertige, ganze Menschen von Anfang an begreift. Wenn dazu zählt, ihnen auch mal eine Entscheidung zu überlassen: Go for it!
ich finde nicht, dass dadurch mein kindliches Wesen in die Ecke gedrängt wurde.
Viele Bekannte, die mit der hier beschriebenen autoritären Erziehung konfrontiert wurden (Regeln, Regeln, Regeln, die Entscheidungsfähigkeit wurde ihnen aberkannt, manche von ihnen wurden meiner Meinung nach sogar regelrecht absichtlich "dumm gehalten") holten diesen Nachteil auch später nicht mehr ein und können zum Teil leider nicht großartig eigenständig denken.
Andere haben sich so derartig verkrampft auf die von den Eltern vorgelebten starren Regeln fixiert, dass sie gar keinen Spaß am Spaß mehr haben und in der Konvention versinken. Auch nicht schön.
Hach....ein immerwährendes Thema, ich könnte ewig weiter schreiben...
Fazit ist: ich mach's mal so wie Mama  _________________
ღOSKAR Luzianღ
Grüße an meine Forumspatenkinder Samson und Ivo Leonid! |
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