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Zur Geburt wäre auch ein Anhänger aus Silber mit dem Namen ihres Kindes eine tolle Idee.
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Das Forum rund um Namen Bedeutung Herkunft Namenstage und vieles mehr...
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Auguste

Anmeldungsdatum: 05.03.2010 Beiträge: 1991
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Verfasst am: 05.09.2010 13:32 Titel: |
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| Violante hat Folgendes geschrieben: | Marlies mochte ich schon immer. Sogar als Kind (Kennt jemand die Marlies aus Enid Blytons "Dolly"-Reihe? War immer meine Lieblings"figur")
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Oh ja, die kenn ich auch noch (Und Alice, Susanne, Margret, Felicitas, Madame Dupont - und die verwöhnte Evelyn ... Muss ich mal wieder lesen! Offtopic-Ende ) |
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rubino2007
Anmeldungsdatum: 27.12.2007 Beiträge: 655
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Verfasst am: 05.09.2010 13:57 Titel: |
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Mir gefällt Marlies oder Marlis gar nicht, vielleicht weil ich da einfach eine Frau im Alter von ~ 60 vor Augen habe. Aber ich mag vorallem das -lies nicht.
Wenn überhaupt, würde ich dann Marli(e)sa vergeben.
Viele Grüße
rubino |
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Kläre von Ungefähr
Anmeldungsdatum: 22.12.2009 Beiträge: 1067
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Verfasst am: 05.09.2010 20:59 Titel: |
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| Auguste hat Folgendes geschrieben: | Marlies - in dieser Schreibweise - ist sicher noch ein bissel altmodisch, aber das würde mich nicht schrecken. Der passt schon gut für ein Kind unserer Zeit
Seine Tochter Mathilda oder Marlene/Marleen (ähnlich vom "Namensalter" bzw. waren zu einer ähnlichen Epoche schon mal sehr "in", und vom Klang) nennen kann heute schließlich jeder. Für eine Marlies (oder Lisbeth, Liselotte etc.) braucht man ein bisschen mehr Mut. Finde ich gut!!! |
Im Großen und Ganzen kann ich Auguste nur beipflichten: Marlis/Marlies gefällt mir nicht schlecht, ich bin da auch nicht zimperlich und würde den vergeben - und doch glaube ich, dass der noch ein bisschen braucht, bis er wieder große Mode wird.
Nach meinen Beobachtungen hapert es bei Marlies an zwei bis drei Punkten, die die allgemeine Salonfähigkeiten noch ein wenig einschränken:
1. "2-in-1-Namen" haben derzeit noch keine Konjunktur. Namen à la Hannelore, Lieselotte, etc. tun sich derzeit noch schwer. Ich glaube, das liegt daran, dass die noch zur sehr mit der aktuellen Oma-Generation verbunden sind. Man kennt einfach noch die "Oma Marlies" und die "Großtante Hannelore" und verbindet damit "aha, alte Frau". Die Urgroßelternnamen sind dagegen wieder "frei".
2. Die Endung. Derzeit ist, für Mädchen, die -a-Endung im Schwange, ebenso wie die niedliche -i/-ie-Endung. Namen auf -e tun sich noch schwer, und die "ungeliebte" -is-Endung erst recht.
3. Man hört die Lies eben doch deutlich raus - und die letzte Lisa-Schwemme liegt noch nicht sonderlich lange zurück.
Dennoch, ich finde Marlies, ebenso wie Marlis, schön, tendiere auch dazu, beide gleichauszusprechen, würde wohl eher Marlis denn Marlies vergeben, bevorzuge aber ganz klar die Sprechweise mit langem -i.  _________________ Dereinst bekannt als Ungefähr... |
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Auguste

Anmeldungsdatum: 05.03.2010 Beiträge: 1991
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Verfasst am: 05.09.2010 21:37 Titel: |
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@Kläre: Interessant! Dass ich selbst einen 2-in-1-Namen trage, könnte meine diesbezügliche Offenheit erklären ... Allerdings: Was ist an Marlies mehr "2 in 1" als etwa an Marlene? "Mar" ist ja außerdem kein eigenständiger Name Dafür wurde die Lene (Leni) nicht zuletzt von Frau Klum poplär gemacht, für "Liesels" steht sowas noch aus, wirken wohl heute noch etwas "bäuerlich". Warten wir's mal ab - bin gespannt! |
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linus
Anmeldungsdatum: 15.06.2010 Beiträge: 82 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 06.09.2010 07:24 Titel: |
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Ich finde den Namen Marlies ebenfalls recht schön und gut vergebbar. Es muss ja nicht jeder Name "modern" sein, was immer man darunter verstehen mag. (Kläre hat ja dazu eine bemerkenswert interessante Definition verfasst.)
Marlies gehört für mich eher zu den zeitloseren Namen, auch deswegen, weil ich mehrere Personen dieses Namens kenne, eine davon ist etwa in meinem Alter (ca. 30), und das ist beim besten Willen nicht "alt".
Einen "2+1" Namen würde ich hier nicht erkennen, das sind dann doch eher Namen wie Rosemarie, Annerose oder Lieselotte. Da stimme ich Auguste zu. |
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Kläre von Ungefähr
Anmeldungsdatum: 22.12.2009 Beiträge: 1067
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Verfasst am: 06.09.2010 18:31 Titel: |
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Ok, vielleicht ist wirklich nur den "Namensnerds" bewusst, dass "Mar-" von Maria oder Marie stammt, das gebe ich gerne zu
Nichtsdestotrotz glaube ich, Marlene weiß sich besser zu "tarnen" als Marlies
Ich glaube ehrlich, Marlene/Marlena profitiert ganz ordentlich von ihrer Lene/Lena. Lena ist ja schon seit geraumer Zeit beliebt (das fing doch schon in den 80ern an, oder ist das wieder eine regionale Geschichte?), wurde aber nie ganz so übernutzt wie Lisa und hat es - vielleicht gerade dadurch? - geschafft, sich konstant über Wasser zu halten. Und dann schlug die Allianz der geballten "L-Namen" zu Zwischendurch hatte man ja fast das Gefühl, jeder zweite Mädchenname "musste" kurz und lieblich sein und mit L beginnen. Wobei es Lisa zu umschiffen galt. Unterdessen hat sich aber der Glanz dieser Namen wieder ein bisschen abgenutzt, die ersten werden mittlerweile als nahezu langweilig empfunden und "man" (wer auch immer das ist) sucht allmählich nach Alternativen, ohne auf den zarten, weichen Klang der L-Namen ganz zu verzichten. Marlene scheint sich da anzubieten, denn die taucht seit einiger Zeit auch wieder häufiger in den Babygalerien auf (ohje, das klingt so, als würde ich tagtäglich die Galerien durchforsten. Tue ich nicht, aber gelegentlich riskiere ich doch mal einen Blick ). Ob und inwieweit da die eventuell die Dietrich eine Rolle spielt? Vermutlich dürfte sie zumindest einigen noch ein Begriff sein... Aber so weit lehne ich mich dann mal lieber doch nicht aus dem Fenster.
Die Lies, Lisa, Lise und das Liesel/Liesl (gerade das Liesel ) scheinen dagegen noch immer abschreckend zu wirken. Zum einen durch den eben noch gar nicht so lange zurückliegenden Lisa-Boom und dann auch durch - naja, bittet mal jemanden, dem Namen schnurz sind, euch die "schlimmsten" 2-in-1-Namen zu nennen; als erstes kommt da meistens Lieslotte, Hannelore, Anneliese und Rosemarie. (Und das kalte Grausen scheinen dann solche "Exzentriker" wie Heidemarie, Heiderose und Konsorten auszulösen, aber die fallen einem ja oft erst später ein )
Jedenfalls, zwei von vieren enthalten diese "vermaledaite" Liese. Äh, jetzt habe ich meinen Punkt vergessen
Ich glaube, ich wollte darauf hinaus, dass Marlies eben auch diese widerborstige Liese enthält, hinten im Namen, wie so mancher dieser "schauderhaft unmodernen" 2-in-1-Namen.
Das Ganze basiert natürlich nur auf meinen Beobachtungen und meinen unausgegorenen Theorien, ganz ohne Zahlenbelege, Meinungsforschung oder sonstiges. Aber ich hoffe, es ergibt dennoch einigermaßen Sinn.
Übrigens glaube ich, dass auch 2-in-1-Namen in nicht allzu ferner Zukunft ihre Rückkehr feiern werden.
Aber ehe ich die Diskussion noch weiter auf den Holzweg führe - SORRY, BUTTERBLUME - setze ich hier mal lieber einen Schlusspunkt. _________________ Dereinst bekannt als Ungefähr... |
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Auguste

Anmeldungsdatum: 05.03.2010 Beiträge: 1991
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Verfasst am: 06.09.2010 19:26 Titel: |
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Einen Exkurs muss ich noch loswerden, dann ist's auch wirklich gut : Ich hatte 3 muntere Großtanten, Schwestern, die zwischen 1895 und 1905 geboren wurden, namens Helene, Charlotte und Elisabeth. Spitznamen waren "Lenel", "Lottel" und "Liesel" Ich find's halt irgendwie komisch, dass Helene (Helena!) und Charlotte wieder sooo beliebt sind, das arme "Liesel" samt diversen Ableitungen aber ein ödes Dasein am Katzentisch fristen muss ...
Hoffe ja noch, dass Lisbeth Salander (Millenium-Trilogie) da etwas frischen Wind reinbringen kann. |
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Kläre von Ungefähr
Anmeldungsdatum: 22.12.2009 Beiträge: 1067
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Verfasst am: 06.09.2010 19:30 Titel: |
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| Auguste hat Folgendes geschrieben: | Einen Exkurs muss ich noch loswerden, dann ist's auch wirklich gut : Ich hatte 3 muntere Großtanten, Schwestern, die zwischen 1895 und 1905 geboren wurden, namens Helene, Charlotte und Elisabeth. Spitznamen waren "Lenel", "Lottel" und "Liesel" Ich find's halt irgendwie komisch, dass Helene (Helena!) und Charlotte wieder sooo beliebt sind, das arme "Liesel" samt diversen Ableitungen aber ein ödes Dasein am Katzentisch fristen muss ...
Hoffe ja noch, dass Lisbeth Salander (Millenium-Trilogie) da etwas frischen Wind reinbringen kann. |
Naja, Helene und Charlotte sind eben wirkliche Urgroßelternnamen, und die boomen ja derzeit. Elisabeth hinkt da noch etwas hinterher (wobei man Elsa hin und wieder mal liest, und natürlich Elisa).
Lisbeth gefällt mir übrigens, wie auch (zugegebenermaßen eine Hybridform) Liselott. _________________ Dereinst bekannt als Ungefähr... |
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SarahMargaretha

Anmeldungsdatum: 05.09.2008 Beiträge: 3705
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