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Zur Geburt wäre auch ein Anhänger aus Silber mit dem Namen ihres Kindes eine tolle Idee.
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Tillina
Anmeldungsdatum: 03.01.2009 Beiträge: 781
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Verfasst am: 24.10.2011 14:00 Titel: Studium & Baby? |
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Hallo liebe Forumnutzer!
Mich beschäftigt zur Zeit die Frage, ob Studium und Baby miteinander vereinbar sind?
Für mich ist man mit 23/24 Jahren im besten Babyalter, allerdings würde ich zu diesem Zeitpunkt mitten im Lehramtsstudium beziehungsweise im Referendariat stecken und bin mir deshalb unsicher, ob ein Baby da wirklich "passend" wäre.
Hat jemand Erfahrungen mit diesem Problem gemacht?
Wenn ja, wie habt ihr diese Zeit erlebt?
Bedeuten Studium und Baby eine Doppelbelastung, oder ist es machbar?
Würdet ihr, allein aus finanzieller Hinsicht, davon abraten?
Ich würde mich sehr über Ratschläge und Erfahrungsberichte freuen!
Liebe Grüße, Tillina. _________________ ~Lilly Henrietta
~Greta Wilhelmine
~Elfie/Ylvie Leonor
~Flora Emilie
Janosch, Valentin, Leopold, Jasmo,Lenz |
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Fräulein Mimi

Anmeldungsdatum: 13.01.2008 Beiträge: 3620
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Verfasst am: 24.10.2011 14:22 Titel: Re: Studium & Baby? |
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Hallo Tillina,
Ich hatte das für mich ja damals (als ich mit meinem Ex noch zusammen war) auch zur Debatte gestellt und ich hätte es auch gemacht. Bei mir hatte es aber andere Gründe die mit meinem Ex zu tun hatten, nicht damit, dass ich mich im besten Babyalter finde.
Meiner Meinung nach ist es sehr schwierig beides zu verbinden. Ich habe ja meine "Teilzeitkinder" 3 Tage die Woche, einen Tag bin ich komplett bei denen, zwei Tage fahr ich direkt von den Kindern in die Uni. Natürlich sind die beiden älter (fast 2 und 4), bin aber seit die Kleine 9 Monate alt ist dort... Das war genauso anstrengend und nervenaufreibend wie heute. Wenn irgendwas nicht wie geplant geklappt hat, sitzt man halt auch mal mit Baby zu Hause und verpasst eine Vorlesung. Das geht aber im Zuge des Bologna-Prozesses gar nicht, da gibt es halt leider mittlerweile genauso eine Anwesenheitspflicht in Unis wie in der Schule (z.T ist die noch härter- bei uns bekommt man ab 2 Fehlterminen auch mit Attest! oft keinen Schein mehr).
Unsere Uni ist landesweit bekannt dafür, auf Studierende mit Kind ausgerichtet zu sein, dh. wir haben sehr viele Uni-Kindergärten und KiTas und öfters auch mal Mütter mit Kindern in den Seminaren/Vorlesungen sitzen. Was ich übrigens nicht ganz fair finde den Kommilitonen gegenüber, nachdem einmal ein 3 Jähriger unter mir mit Autos gespielt hat und ich vom Seminar 0,0 mitbekommen habe.
Ich glaube, mit viel Planung und Organisation ist es machbar, aber seit ich diese "Doppelbelastung" dank Tageskindern nur im Ansatz nachempfinden kann, würde ich mir persönlich (und meinen potentiellen Kindern) das nicht mehr wünschen. Vor allem wird die Uni im Laufe der Zeit ja nicht leichter und weniger zeitintensiv...
Letzten Endes kommt es ja aber immer auf ganz viel an: Warum so früh ein Baby (mit Ende 20 ist man mMn ja noch nicht zu alt), was macht der zukünftige Vater, studiert er auch, wieviel Geld steht zur Verfügung,... Ich finanziere mir mein Studium zum größten Teil selbst, sowas ginge mit Kind halt gleich gar nicht.
LG
PS: Welches Lehramt denn? Was Grund-/ Haupt-/ Realschule angeht hab ich keine Ahnung, aber das Ref am Gymnasium ist wohl wahnsinnig zeitaufwändig und nervenaufreibend. Für mich war das Praxissemester schon so, will gar nicht wissen, wie schlimm das Ref dann ist..
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Tillina
Anmeldungsdatum: 03.01.2009 Beiträge: 781
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Verfasst am: 24.10.2011 14:34 Titel: |
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Danke, Minimick!
Ich werde ab nächsten Jahr, wenn alles klappt, Grundschullehramt studieren.
Die Uni in Gießen soll auch recht gut für studierende junge Eltern geeignet sein, aber das ist natürlich kein greifendes Argument, das stimmt. _________________ ~Lilly Henrietta
~Greta Wilhelmine
~Elfie/Ylvie Leonor
~Flora Emilie
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Fräulein Mimi

Anmeldungsdatum: 13.01.2008 Beiträge: 3620
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Verfasst am: 24.10.2011 14:42 Titel: |
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| Tillina hat Folgendes geschrieben: | Danke, Minimick!
Ich werde ab nächsten Jahr, wenn alles klappt, Grundschullehramt studieren.
Die Uni in Gießen soll auch recht gut für studierende junge Eltern geeignet sein, aber das ist natürlich kein greifendes Argument, das stimmt. |
Ach was, in Gießen Da hat meine beste Freundin Lehramt studiert, allerdings fürs Gym (und ohne Kind). Fängst du zum WS 2012/13 an?
Dann kannst du ja auch erst Mal schauen wie du mit der Uni zurecht kommst...
LG |
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Tillina
Anmeldungsdatum: 03.01.2009 Beiträge: 781
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Verfasst am: 24.10.2011 14:57 Titel: |
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So ein Zufall
Ich hoffe jedenfalls, dass ich auch wirklich da anfangen kann. Mein Freund studiert ab diesem Jahr dort und ich würde gern nachkommen. Aber ich denke, ich werde den NC schon schaffen und angenommen werden
Auf jeden Fall werde ich mir das ganze erst mal anschauen und mich vielleicht mit ein paar Leuten unterhalten.
Mein Freund wäre sowieso dagegen, von wegen "da kann man nicht mehr abends weggehen und lernen auch nicht". Aber wo er Recht hat, hat er Recht.  _________________ ~Lilly Henrietta
~Greta Wilhelmine
~Elfie/Ylvie Leonor
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Fiete
Anmeldungsdatum: 24.05.2010 Beiträge: 292
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Verfasst am: 24.10.2011 18:10 Titel: |
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Also, ich stecke gerade in den Anfängen... .
Ich habe mein Abi mit Kind gemacht und bin jetzt mit dem zweiten Kind schwanger. Der Plan war, dass ich nach der Geburt ein Semester aussetze und dann weiter mache. Wir haben für unsere Große eine Betreuungsmöglichkeit. Da wird sie aber nur vormittags sein, so dass wir uns die Nachmittage frei halten.
Ich denke, dass das durchaus (gut) machbar ist, wenn man denn bereit ist auf gewisse Dinge zu verzichten und sehr viel Eigeninitiative hat. Wir haben zB beide in unseren Studiengängen nicht übermäßig viel Anwesenheitspflicht. Und wir sind beide so, dass wir uns vorstellen können auch ein Semester länger zu machen, eben weil man mit Kind vielleicht doch mal umplanen muss.
Man muss das eben gut organisieren.
Und man muss sich darüber im Klaren sein, dass durch so ein Kind schon mal ALLE Pläne über den Haufen geworfen werden müssen. Ich hatte zB den Plan jetzt mit dem Studium anzufangen und dann eben ein Semester auszusetzen oder nur sehr wenig zu machen. Tja... jetzt liege ich im Krankenhaus und habe den Auftrag mich den Rest der Schwangerschaft zu schonen. Also nicht fleißig studieren sondern einen Gang runter schalten... .
Generell behaupte ich trotzdem, dass es machbar ist. Man sollte das Kind allerdings früh genug anmelden bei den Kitas usw.  _________________
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Tillina
Anmeldungsdatum: 03.01.2009 Beiträge: 781
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Verfasst am: 24.10.2011 18:46 Titel: |
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An Fiete:
Danke für deine Antwort
Waren deine beiden Kinder denn so geplant oder war es mehr oder weniger "passiert"?
Und wenn du die Zeit zurückdrehen könntest, würdest du dann alles nochmal genauso machen oder mit der/den Schwangerschaft/en lieber noch etwas warten? _________________ ~Lilly Henrietta
~Greta Wilhelmine
~Elfie/Ylvie Leonor
~Flora Emilie
Janosch, Valentin, Leopold, Jasmo,Lenz |
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Fiete
Anmeldungsdatum: 24.05.2010 Beiträge: 292
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Verfasst am: 24.10.2011 19:39 Titel: |
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Also, Finja war definitiv alles andere als geplant. Und ich würde es auch niemals so planen während der Schulzeit bzw so knapp vorm Abi ein Kind zu bekommen. Es ist so passiert und es hat funktioniert, aber freiwillig so planen? Never ever!
Das zweite Kind ist geplant. Wir haben allerdings nicht damit gerechnet, dass es so schnell klappt. Aber geplant für "während des Studiums" war es definitiv. Ob ich es so wieder machen würde sage ich dir dann, wenn das Baby da ist Gerade jetzt würde ich sogar sagen, dass ich niemals wieder schwanger werden möchte  _________________
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viduma Moderator
Anmeldungsdatum: 09.12.2007 Beiträge: 8538 Wohnort: CH
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Verfasst am: 29.10.2011 14:59 Titel: |
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Ich würde es nicht wollen, habe es auch nicht so gehabt, kann daher nicht aus Erfahrung von Ausbildung und Kind sprechen.
Ich habe schon ein paar Jahre gearbeitet, bevor wir die Kinder bekommen haben (ich war 32 beim ersten Kind). Dies hatte den Vorteil, dass wir finanziell gut dran waren, auch schon ein eigenes Haus kaufen konnten. Zudem haben wir das Leben ohne Kinder auch sehr geniessen können (ich bin sehr froh darum, dass ich z.B. auch 2x einen längeren Auslandaufenthalt machen konnte).
Aber wie bei fast allem: Jeder muss entscheiden, was ihm wichtig ist und wie er/sie sein/ihr Leben gestalten möchte.
Für mich wäre Ausbildung und Kind nicht in Frage gekommen (rein finanziell hier auch nicht machbar, ausser man hat eine Oma, die das Kind 5 Tage die Woche ganztags betreut), und mir wäre es auch entschieden zu streng gewesen. (ich weiss ja unterdessen, wie anstrengend Kinder sein können, auch schon ganz kleine Babies).
Und um auf Micks Anmerkung zurückzukommen: ich finde es auch nicht fair, wenn die Kinder dann überall hin mitgeschleppt werden und andere dadurch beeinträchtigt werden.
Wenn dein Freund/Mann nicht dahinter steht, würde ich es keinesfalls machen, da sind Probleme vorprogrammiert. Und wie oben schon jemand erwähnt hat, auch mit 28 ist man noch nicht zu alt für Kinder.
lg |
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Astrid

Anmeldungsdatum: 26.12.2008 Beiträge: 6441
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Verfasst am: 29.10.2011 20:18 Titel: |
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| viduma hat Folgendes geschrieben: | Und wie oben schon jemand erwähnt hat, auch mit 28 ist man noch nicht zu alt für Kinder.
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Nächste Woche werde ich 28 Jahre und muss mir schon von einigen älteren Patienten anhören, wann ich denn endlich anfangen würde mit dem Kinder bekommen. Ich sei ja auch nicht mehr die Jüngste.
Aber jetzt mal ganz im ernst: Ich wollte eigentlich auch immer früh Mutter werden. Im nachhinein bin ich froh das ich nicht schon in der Ausbildung schwanger wurde. Denn Ausbildung/Studium ist ja nun auch nicht eine Sache die man so nebenbei macht. Sie kostet Zeit. Und wenn ich ein Baby bekomme, will ich nicht noch nebenbei ständig lernen müssen. Erstrecht nicht, wenn nebenher ein Baby und Kleinkind schreit. Schlafmangel und alles was dazu gehört.
Da finde ich es besser zu warten bis man richtig im Berufsleben steht. Da verpasst man nicht unbedingt was wenn das Kind krank ist und ich zuhause bleiben muss.
Ich denke aber auch, mit guter Unterstützung der Familie kann man es auch so schaffen.
LG _________________
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Tillina
Anmeldungsdatum: 03.01.2009 Beiträge: 781
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Verfasst am: 01.11.2011 15:43 Titel: |
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Danke für eure Antworten! Ihr habt schon alle Recht  _________________ ~Lilly Henrietta
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~Flora Emilie
Janosch, Valentin, Leopold, Jasmo,Lenz |
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aoife rua
Anmeldungsdatum: 08.01.2007 Beiträge: 1294
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Verfasst am: 01.11.2011 16:51 Titel: |
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Also, ich hab meinen großen Sohn im Studium bekommen - allerdings in einer Phase, in der ich wenig bis gar nicht nach 16 Uhr noch für die Uni arbeiten musste.
Ich bin mittlerweile Ärztin und war damals im Praktischen Jahr, musste also nur jeden Tag 8 Stunden im Krankenhaus mitarbeiten. Danach war Feierabend. Keine Hausarbeiten, die noch geschrieben werden mussten, keine Lernabende, da keine Klausuren anstanden. Die gelegentlichen Spät- und Nachtschichten sowie Wochenenddienste konnte mein Mann dank halbwegs flexibler Arbeitszeiten gut ausgleichen und sich in der Zeit um den kleinen kümmern. Danach musste ich 4 Monate fürs Examen lernen und dafür bin ich einfach von 8 bis 16 Uhr in die Bibliothek oder an meinen SChreibtisch gegangen und war fleißig - danach ging es dann halt nicht mehr.
Ich habe 2 Semester nach der Geburt ausgesetzt. Mit 5 Monaten war mir mein Kind einfach noch zu klein für 40 Stunden Tagesmutter pro Woche. Außerdem war es hier sehr schwer, überhaupt einen Betreuungsplatz zu finden. Trotz Familienfreundlicher Hochschule und so weiter, hab ICH da kaum Hilfen bekommen.
Finanziell war ich durchs BaföG sehr gut abgesichert. Das hat voll und ganz gereicht.
Ich fand studieren mit Kind sehr gut vereinbar, trotz einiger Hürden, die man dabei nehmen muss. Ich war auch schon relativ "alt" (24 Jahre) bei der Geburt und recht weit vorangekommen im Studium.
Ich fand allerdings dann den Berufseinstieg (und seit fast 3 Jahren mittlerweile das Arbeiten) mit Kind schlicht katastrophal. Das liegt aber sicher mehr an meinem Berufsbild als an irgendwas anderem. Grad als Lehrerin ist der Berufseinstieg sicher auch stressig, weil es viel mehr an Stunden, VOrbereitung etc. ist, als im Ref, aber man hat als Lehrer eben relativ wenig Stunden, die man bei der Arbeit anwesend sein muss, keine Wochenend- und Nachtdienste und die Möglichkeit (zumindest in meinem Bundesland), von anfang an in Teilzeit zu arbeiten.
Was das Finanzielle angeht, bin ich selbst sehr anspruchslos. Das muss halt jeder für sich selbst wissen. Ich denke, da ist es so, dass man auch mit Kind viel im Job erreichen kann und viel Geld verdienen kann, wenn man das möchte. Wenn man lieber viel fürs Kind da sein will, vielleicht auch viele Kinder möchte, muss man schon bedenken, dass man dann einfach nach dem Studium in Teil- und Elternzeit deutlich weniger verdienen wird.
LG Eva _________________ Stars have died so that we can be here. (...) We are all Stardust.
Lawrence Krauss |
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ymor
Anmeldungsdatum: 01.11.2011 Beiträge: 11
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Verfasst am: 02.11.2011 11:56 Titel: |
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Hallo Tillina
ich habe mein zweites Kind auch während des Studiums bekommen, allerdings hatte ich vorher schon eine Ausbildung gemacht und gearbeitet (als Baby Nr. 1 kam). So war ich im Studium bei meinem 2. Kind 28 Jahre alt und für uns war klar, wenn Baby Nr. 2 dann möglichst im Studium (sonst wäre der Altersabstand noch größer und ich dachte es wäre besser als kurz nach dem Studium). Ich wollte für mich planmäßig das Vordiplom geschafft haben ehe ich schwanger werde und das hatte auch gut so geklappt. Ich war dann auch 2 Urlaubssemester mit dem Baby zu Hause und konnte sie dann (dank gut ausgebauter Betreuungsmöglichkeiten bei uns) mit 1 Jahr in die Kita geben. Studieren dann mit 2 Kindern ging beiuns insofern super, da ich im Anschluß 2 Praxissemster und super Arbeitszeiten bis max. 16:00 hatte. Beim letzten Teil des Studiums war es allerdings (trotz angeblich kinderfreundlicher Hochschule) schon sehr schwierig, da ich auch Vorlesungen 20:00 Uhr hatte mit Anwesenheitspflicht (selbst Krankenschein galt nicht). Da konnte aber mein Mann immer gut einspringen und ab und an die Oma`s. Ich habe meine Kinder nie mitgenommen (Ausnahme Recherche mal in der Bibo am Nachmittag- aber ganz selten), das hätte mich sonst selbst zuviel abgelenkt. Allerdings gab es das auch bei uns, dass selbst Baby`s mit in die Vorlesungen genommen wurden und das wurde von Proffessoren und Studenten nicht gern gesehen.
Auf deine Frage, ob es eine Doppelbelastung darstellt zu studieren mit Kind:
schon, aber ich habe diese Zeit auch sehr genossen. Es gab ja auch Tage an denen die Vorlesungen nicht so lange dauerten und dann hatte ich auch Zeit für meine Mäuse. Und ich denke auch, man arbeitet effektiver, da man sich die zeitlichen Ressourcen besser einteilen muss. Hausarbeiten fielen bei mir immer in die späten Abendstunden. Diplomarbeit ging super tagsüber, da beide Kinder in der Kita waren.
Zur finanziellen Sicht kann ich sagen, wie schon einige vorher schrieben, es ist abhängig davon, was du für Ansprüche hast. Als Student lebt man eh auf schmalem Fuß, ich fand es für uns ausreichend.
Ich würde es wieder so machen, denn als ich fertig war mit dem Studium, waren die Kinder nicht mehr soo klein und in meinem Bereich war es auch mit 2 Kindern nicht schwierig eine Arbeit zu finden.
Aber es sind halt immer auch nicht alle Umstände ähnlich. Vielleicht ergibt sich auch vieles dann, wenn du mitten im Studium bist... |
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kusseline
Anmeldungsdatum: 04.01.2009 Beiträge: 847
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Verfasst am: 03.11.2011 00:23 Titel: |
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Für mich wär das nichts gewesen, studieren mit Kind. Ich bin da eher so: immer eins nach dem anderen. Ich war mit 24 mit dem Studium fertig und hab zu arbeiten begonnen. Ein Jahr später haben wir geheiratet, noch ein weiteres Jahr später kam Baby Nr. 1 - ganz nach Plan. Finanzielle stands auch ganz gut: Wir hatten beide ein geregeltes Einkommen.
Die Doppelbelastung wäre mir einfach zu viel gewesen. Ich sehe ja jetzt, wie es ist, mit 3 Rackern zu arbeiten, da bleibt vieles auf der Strecke und dabei geh ich nur 30 h und hab flexible Arbeitszeiten, KiTa-Plätze und viele Verwandte in der Nähe. Trotzdem hab ich immer ein schlechtes Gewissen, wenn ich meine Kinder "abgebe", schließlich sinds ja meine und ich bin "zuständig". Und ich hab sie ja auch bekommen, weil ich sie wollte. Nee, da dann noch zu lernen, zu recherchieren oder gar ne Diplom-Arbeit zu schreiben, wäre echt zuviel für mich!
Aber wenns natürlich passiert wäre, hätte sich schon irgendein Weg gefunden.
Ich denke aber, das das eben nicht besonders optimal ist, vorallem auch nicht für die Kinder,aber das ist sicher auch von Fall zu Fall verschieden.
Aber ich zieh den Hut vor allen, die das hinbekommen. _________________ Die Leuchtende(2002)
Die Strahlende (2006)
Der Beschützer (2009) |
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